Ein Atemzug verändert mehr, als du glaubst

Shownotes

Wir atmen rund 20.000 Mal am Tag – meist, ohne darüber nachzudenken. Doch genau dieser automatische Vorgang hat einen enormen Einfluss auf unser Nervensystem, unsere Gefühle und unsere mentale Gesundheit. In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Simone darüber, warum die richtige Atmung Stress reduzieren, Ängste regulieren und den Körper in einen Zustand von Ruhe bringen kann. Christian erklärt die neurobiologischen Prozesse im Gehirn und Nervensystem, während Simone zeigt, wie Atemtechniken aus Yoga und Achtsamkeit dabei helfen können, wieder bei sich selbst anzukommen.

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00:00:03:

00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Zu viel der Mental Health Podcast.

00:00:18: Mein Name ist Lars Tönsfeuerborn Und mit mir heute, zu unserer letzten Folge dieser Staffel sozusagen.

00:00:26: Es ist ein Jahr rum.

00:00:27: Wir sitzen hier Simone und Christian.

00:00:30: Hallo Lars

00:00:31: Hallo Lars Mit Trauerflor und Freudenflor weil es weitergeht.

00:00:36: Jetzt hast du schon verraten, er hat gespoilert.

00:00:40: Das sind die schönen Nachrichten!

00:00:41: Die können wir jetzt auch raushauen.

00:00:43: Wir machen weiter...

00:00:44: Unbedingt machen wir weiter?

00:00:46: ...wir machen noch mehr.

00:00:50: Was kommt Neues?

00:00:51: Was kommt neues Simone?

00:00:55: Video, wie heißt es?

00:00:56: Videopodcast.

00:01:00: Demnächst könnt ihr dann auch noch unsere netten sympathischen Gesichter euch anschauen während der Folge.

00:01:07: Genau das Ganze wird videotechnisch mit aufgezeichnet.

00:01:11: also wir machen so eine kleine Talk-Sendung machen wir jetzt.

00:01:14: Ich freue mich sehr drauf!

00:01:15: Der Talk am Sonntag.

00:01:17: Ne freu ich mich auch sehr darauf.

00:01:19: Es wird ein bisschen mehr Content dazu geben.

00:01:21: dann seid ihr auch schon mal besser abgeholt was in der Folge passieren wird.

00:01:26: und ja.

00:01:27: Aber erst gehen wir in die Sommerpause, das sollten wir auch nicht vergessen zu sagen.

00:01:31: Genau!

00:01:31: Wir werden jetzt wenn diese Folge rum ist gönnen wir uns ich glaube drei oder vier Wochen Pause.

00:01:38: es sei uns vergönnt seht es uns nach.

00:01:40: Wir haben ein Jahr hier knallhart durchgezogen zu jeder Wind- und Wetterzeit Ob Weihnachten, egal was.

00:01:49: Es kam immer eine Folge.

00:01:51: Ich wollte jetzt auch euch beiden mal fragen so ein Jahr zu viel der Podcast wie geht's euch?

00:01:56: Christian du hast gelernt durchs Mikrofon zu sprechen Das

00:01:59: ist die Technik mit unterhabe ich es gelernt.

00:02:01: aber ich möchte sagen dass sich über jede Folge wirklich viel dazu gelernt habe und das ist ganz tolle Erlebnisse.

00:02:14: dann ganz toller Gelegenheiten waren was mich auch gefreut hat, wenn ich Rückmeldungen gekriegt habe.

00:02:20: Viele meiner Patientinnen haben das gehört aber auch viele unserer Mitarbeiter sind ja so die Nächsten.

00:02:26: alle profitieren davon alle schwingen und ich hoffe natürlich dass es den Zuhörern überall ist.

00:02:31: auch so geht.

00:02:32: also für mich es sind wunderschöne wunderschöne Erlebnisse.

00:02:36: Simona.

00:02:36: Ja das gleiche kann ich auch sagen und Ich glaube was wir Wir haben uns hervorgenommen auch und vor allen Dingen ganz normale Menschen ans Mikrofon zu holen Und ich glaube, was wirklich aufgeht ist das Vorhaben.

00:02:53: Dass wir Menschen interviewn die ihre Geschichte erzählen.

00:02:57: und wenn Menschen ihre Geschichte erzählen dürfen hat das für die Menschen einen ganz großen Impact also für denjenigen der uns etwas erzählt.

00:03:07: aber so oft stand am Ende jeder Folge das Gefühl von.

00:03:12: Das kenne ich auch oder mindestens kenne Ich jemandem der sowas auch schon mal erlebt hat.

00:03:17: Also mit anderen Worten das, worüber wir hier reden, interessiert so viele Menschen geht es zu viele Menschen an weil letzten Endes geht's um das menschliche in uns und dass immer wieder ins Rampenlicht zu holen, das macht mich wirklich froh!

00:03:31: Und vielleicht noch eins?

00:03:32: Wir haben uns ja auch zur Mission gemacht über das zu viel zu sprechen des zu enttabuisieren.

00:03:38: ihr sehen über unsere Folgen das zu viel nicht auslöschen.

00:03:44: Das ist eben da, aber wir haben glaube ich über ein Jahr aus vielen verschiedenen Gästen von den Geschichten her eben erfahren wie man mit dem Zuviel über die Zeit auch zurechtkommen kann wenigstens zum Teil und wie du damit arbeiten kannst und was es für Wege gibt.

00:04:10: aber gar nicht darauf ankommt, dass du selber ein anderer wirst.

00:04:13: Sondern dass du es anguckst und dich da stellst, darüber redest das alleine das eine große Entlastung ist.

00:04:21: Und von der Seite glaube ich sind wir auf einen guten Weg.

00:04:25: deswegen eben auch an alle wollen wir es weiter senden.

00:04:31: Das freut mich einfach, dass wir es weitersenden.

00:04:33: Ich kann mich nur den Worten anschließen.

00:04:34: also viele besondere Menschen aber vor allen Dingen viel dazu gelernt.

00:04:37: Viel Eigentherapie auch mit euch beiden hier durchgemacht, nicht durchgemachten erleben dürfen genießen dürfen.

00:04:44: Also es hat mir auch immer viel gebracht und ich möchte einfach nochmal die Botschaft an euch draußen senden empfehlt auch gerne den podcast tragt es raus weil wir können natürlich auch immer nur dann weiter machen wenn auch Leute sich dafür interessieren für dieses format.

00:04:59: Und deswegen ihr könnt uns natürlich immer unterstützen, indem ihr auch den Podcast abonniert die Glocke drückt.

00:05:05: Uns eine Bewertung gibt.

00:05:06: das hilft natürlich auch.

00:05:08: aber vor allen Dingen freuen wir uns einfach dass ihr dabei seid und ja wird das ganze jetzt noch ein Jahr weiter machen und wir mal schauen wohin die Reise noch so geht.

00:05:17: also ich glaube wir sind immer noch am Anfang dieser Reise und jetzt steigen wir heute in unser zumindest vor der Sommerpause.

00:05:26: letztes Thema Und das habe ich natürlich hier angepasst.

00:05:30: Direkt an Simone habe ich hier ein Thema mitgebracht und es geht heute um ja, dass was wir alle jeden Tag tausende Male machen und trotzdem nutzen die wenigsten Menschen ihren Atmen bewusst.

00:05:44: dabei könnte genau das unser stärkstes Beruhigungsmittel sein.

00:05:49: Simone Gesprächen heute über Atmung

00:05:52: Endlich.

00:05:52: Endlich, endlich sprechen wir über Atmung und vor allen Dingen auch darüber ja wie das mit unserem Nervensystem zusammenhängt.

00:06:01: Und da starte ich doch jetzt mal rein Mit einer Frage an Christian Warum beeinflusst unsere Atmungen denn direkt unser Nerven-System?

00:06:09: Die atmung ist intensiv verschaltet mit den Anteilen die auf der einen Seite Aktivierung machen können, aber auch dem Sympathikus auf der anderen Seite.

00:06:23: Die eben uns in die Ruhe bringen.

00:06:28: Den Parasympathrikus brauchen wir wenn wir in den Spannung gehen, wenn wir verdauen und auf Toilette gehen.

00:06:36: Immer dann werden sozusagen keine Flucht.

00:06:39: angesagt ist vor dem Säbelzahn Tiger.

00:06:43: Jeder könnte auch einen Selbstversuch machen Wenn wir gut länger in die Atmung kommen, ich hatte das letzte Woche in einem Yoga-Retreat.

00:06:54: Ich musste ständig auf Toilette und habe sicher über die ersten drei Tage ein paar Liter Wasser verloren.

00:07:01: Warum?

00:07:01: Weil in der Ruhe mal das Dinniere besser sozusagen dann... Also wenn du auf der Flucht bist kannst nicht auf Toalette gehen weil du eine Spannung hast.

00:07:12: In der Ruhr geht es mehr Zum Pieseln, sei jetzt mal auf Deutsch.

00:07:17: Und es ist so ein richtiges hartes Korrelat von der Seite.

00:07:24: Ich glaube wir kommen darauf ganz viele andere Facetten, warum das sozusagen... Wo das im Gehirn und wo es in den Gefühlen drauf einzahlt?

00:07:34: Was passiert neurobiologisch bei flacher und hektischer Art?

00:07:38: Vielleicht Simone, Max, du erstmal von deiner Seite beschreiben.

00:07:42: Und ich nochmal letztendlich vielleicht eine Verschaltung vom Hirn dazu bringen.

00:07:49: Also grundsätzlich verbindet der Atem Geist und Körper, wenn wir ruhig atmen wird automatisch unser Geist ruhiger.

00:08:02: Damit wird unsere Atmung tiefer und ruhiger und der Geist wird ruhiger.

00:08:06: die Gedanken rasen nicht mehr so sehr hin und her und wir kommen in eine spürbare körperliche Und geistige Ruhe.

00:08:16: Andersrum genauso, wenn wir flach und hektisch arbeiten ist meistens auch der Geist sehr hektische.

00:08:22: Wir hatten es in einer oder anderen Folge hier wo Menschen gesagt haben dass sie ihren eigenen Gedanken eigentlich nicht trauen können.

00:08:30: Es gibt ja mittlerweile viele Buchtitel oder überhaupt Publikationen populär wissenschaftlicher Art wo so Sinn gemäßt steht Trau Trau nicht deinem Gedanken, trau nicht deinen Kopf.

00:08:41: Das ist genau das, dass unser Geist quasi durchdreht und ganz wilde Annahmen macht über die Vergangenheit zum Teil, über die Zukunft Und nichts davon hat in der Regel wenn wir so durchdrehend in Anführungsstrichen mit der Wirklichkeit zu tun – mit der objektiven Wirklichkeit.

00:08:59: In dem Moment wo wir den Atem verlangsamen uns ganz bewusst mit unserem Atem verbinden, kommt der Geist zur Ruhe und wir sind eher in der Lage die Dinge zu sehen wie sie wirklich sind.

00:09:10: Und nicht wie unser Geist uns immer erzählt, wie Sie sein sollten.

00:09:14: Deswegen ist die Atmung ein so wichtiges Tool.

00:09:18: Und vielleicht das noch.

00:09:21: Christian hat es gerade gesagt?

00:09:22: Die Atmungen hat Einfluss auf unsere Verdauung, auf unsere Hormone, auf unseren Blutkreislauf alles Mögliche.

00:09:29: Es ist Teil des autonome Nervensystems.

00:09:33: Autonom ist eben autonom, das heißt es läuft ohne dass wir steuern.

00:09:38: Die Atmung ist aber der einzige Teil des autonomen Nervensystems den wir bewusst ansteuern können.

00:09:44: also er als einerseits gehört ja zum autonommen Nerven System.

00:09:47: auf der anderen Seite haben wir die Möglichkeit das autonome Nerven system über den Atem zu erreichen beziehungsweise dem Atem im autonom Nerven-System zu erreichen mit dem Ergebnis dass wenn wir ruhig atmen der Geist ruhig wird.

00:10:00: Es gibt ja übersetzt auch den Begriff, mir bleibt die Luft weg.

00:10:04: Mir stockt der Atem.

00:10:07: Sind Situationen wo ich unter Druck bin, wo ich einen Stress habe und eigentlich keinen richtigen Weg hab.

00:10:13: Einen Weg wie kann ich denn mein Ungleichgewicht?

00:10:16: Wie kann ich meine Balance wieder erreichen?

00:10:18: Wir sind ja als Organismen eigentlich immer bestrebt so eine Ausgeglichenheit haben.

00:10:24: Und zwar plus ein Wohlbefinden.

00:10:27: wenn die Luft weglibt ist es ein Indikator, die ausgeglichenheitend ist.

00:10:32: Es ist nicht da.

00:10:33: was macht in einer so eine Situation der Geist?

00:10:37: Der sucht nach Lösungen und er will erst ganz viele Lösungen haben.

00:10:41: weg ab.

00:10:41: ist das eine ist das andere wichtig

00:10:43: d.h.,

00:10:44: der Atme ist nicht im Rhythmus, der ist nicht tief heißt für ihn ich muss mich anstrengen dass sich die richtige Lösung suchen wenn ich sozusagen in sehr vielen Gedanken und Lösungsströmungen Und wie Simone sagt, genau das Gegenteil.

00:11:01: Wenn ich da drin bin kann ich aber über die Atmensteuerung, über das tiefe verlangsamte diesen Anteil des Suchens nach Lösungssuchen nach unten bringen und wenn ich das länger und regelmäßig mache so wie Simone sagte verändern sich auch unsere Botenstoffe im Gehirn letztendlich die Nervenzellen modulieren, beeinflussen und zwar im Hinblick auf nicht sozusagen Stresstonus sondern genau im Hin Blick auf die gegenteilige Seite.

00:11:37: Welche Bedeutung hat denn Atmung im Yoga?

00:11:41: Eine zentrale Bedeitung also.

00:11:42: Yoga wird heute immer assoziiert mit den Übungen auf der Matte zumindest im Westen.

00:11:49: tatsächlich ist der historische Yoga oder der Yoga der sich auf historische Schriften beruft besteht aus drei Teilen, nämlich die Körperübungen also das was wir heute unter Yoga verstehen aber auch Pranayama Atemübung und Meditation.

00:12:06: Also diese drei Teile machen erst Yoga zu.

00:12:10: Yoga im Westen sehen wird es nicht so aber diese drei Dinge gehören zum Yoga dazu.

00:12:18: Aber Meditation und Atmung ist ja in eins.

00:12:22: Ja, es gibt Techniken im Yoga die nennen sich Pranayama.

00:12:25: Das sind die Atemtechniken.

00:12:30: Die Grenze ist fließend da hast du schon recht.

00:12:32: also wenn ich mich sehr intensiv mit meinem Atem beschäftige hat das unweigerlich was meditatives.

00:12:38: Die reine Meditation in Anführungsstrichen ist am Ende aber etwas wo du dich nicht mehr willendlich mit deinem Atem oder mit deiner Sitzhaltung oder mir irgendwas beschäftigst sondern die reine meditationreine.

00:12:48: Lehre wäre das pure sein sitzen eben sein, sozusagen.

00:12:52: Da musst du dann auch

00:12:53: nicht mehr...

00:12:55: Also

00:12:56: das schaffe ich ja gar nicht?

00:12:57: Nein!

00:12:57: Das schafft auch niemand und ich glaube ... Ich habe viele Mönche kennengelernt die auch gesagt haben so ganz ohne Gedanken geht's auch gar nicht.

00:13:02: Das stimmt schon.

00:13:03: dieses Mitfließen mit den Gedanken wäre dann Meditation.

00:13:07: Die Grenze ist fließend aber es gibt auf jeden Fall dieses also reine Atemübungen wo Du wirklich bewusst den Atem steuerst und Meditation da würdest Du nicht mehr bewusst Atem Steuern sondern der Atem passiert Dir.

00:13:19: Also ich würde de facto sogar jetzt für uns und auch für unsere Hörer sagen, lass mal die Grenze zwischen Atem- und Meditation hart machen.

00:13:30: Weil Artentechnik erlernen ist glaube ich nicht so kompliziert und hat unglaubliche Effektstärken.

00:13:37: Man muss sich da sozusagen Meditationen könnte gegebenenfalls auch... ist auch ein bisschen mehr Angst besetzt.

00:13:46: Da kommt man nie hin, wie Mönche schaffen es ja nicht mal.

00:13:49: Artentechnik lernen is was sehr umschriebenes mit hoher Effektstärke zahlt unglaublich in das Wohlbefinden ein und als Einwerkzeug neben Medikamenten, Psychotherapie wir auch immer vom Tronus runterzukommen.

00:14:09: Ja wobei dass das das Atemtechnik gar nicht so schwer zu lernen Weiß ich jetzt?

00:14:16: Ja, einfach stand.

00:14:17: Bei

00:14:17: mir ist es... also wir sprechen seit fast einem Jahr darüber, dass ich mit Arten... Also das hat ja auch damit zu tun, dass sich mich einfach nicht hinsetzen und mich damit befasse.

00:14:26: Vielleicht verdräng ich's auch.

00:14:29: Das Einzige wo Arten bei mir wirklich einigermaßen funktioniert ist wenn ich absolut nicht schlafen kann oder wenn ich so eine Unruhe hab' und im Bett liege dann konzentriere ich mich auf einen meinen Arten und werde auch müde Irgendwann loszulassen und einzuschlafen.

00:14:45: Aber das ist jetzt auch nicht so, dass ich dann bewusster atme sondern ich glaube vom Kopf her einfach nur ein-und aus...

00:14:52: Also vielleicht eins wenn du es einmal zu vergleichst Du hast jetzt irgendwie einen Bandscheibenvorfall immer chronische Rückenschmerzen.

00:15:01: Wie viel musst du investieren?

00:15:02: Dass du eine gute Rückenschule hast, dass du da deine Übungen beherrscht?

00:15:07: wieviel musst du vielleicht investieren wenn du Tennis lernst bis du bei überhaupt einem Ball vernünftig rüberbrickst.

00:15:14: Im Vergleich, glaube ich ist das was du lernen musst beim Atmen

00:15:18: eine

00:15:19: sehr kleine Dosis, dass dann vielleicht ein bisschen wie die Szene putzen.

00:15:23: Du musst es in der Routine bringen.

00:15:27: Ja, so wie ich mein Sport mittlerweile in einer Routine habe und den mache ja zum Beispiel auch weil mein Rückennummer kaputt ist.

00:15:35: Ich einfach viele Wirbelsäulen Probleme hab' investiere ich ja trotzdem meine vier fünf Stunden die Woche, da rein.

00:15:42: Ja es ist auch interessant Christian und ich machen die Erfahrung dass wir oft auf Menschen treffen die sagen Atmen ist nichts für mich Ich mache lieber andere Entspannungstechniken Und das daran ist auch erst mal überhaupt gar nix falsch.

00:15:58: natürlich kannst du falscher im Springen kochen Gärtnern sonst was wie machen um dich zu entspannen Die ich würde sagen die Wahrheit und auch die medizinische Wahrheit.

00:16:07: aber weder Gärtnern, Völcherm Springen noch Kochen hat so unmittelbaren Einfluss auf dein autonomes Nervensystem wie Atmen.

00:16:15: Und das Interessante ist wir alle atmen sie kündlich also diese Atmung.

00:16:21: Wir bei allen tun es und wer aufhört zu atmen der lebt einfach nicht mehr.

00:16:24: und trotzdem haben so viele Menschen so ein Widerstand dagegen ihre eigene Atmungen auch nur zu beobachten.

00:16:32: Ich habe da ein paar Theorien zu, aber auch keine Abschließende.

00:16:36: Aber das ist schon sehr spannend, dass einige Menschen tatsächlich so eine Abwehr gegen ihren eigenen Atem haben und wie sehr uns der Atem am Herzen liegt.

00:16:49: Das merkt jeder!

00:16:50: Ich weiß nicht... Früher hatte ich mittlerweile nicht mehr so einen Heuschnupfen, aber ich hab manchmal richtig harte Häuschnupfonattacken gehabt.

00:17:00: Und da also in solchen Situationen nicht mehr richtig atmen zu können, ist ein grauen.

00:17:06: Also jeder... Wenn man beim Tauchen auch die Luft weg bleibt?

00:17:09: Das empfindet jeder sofort als so dramatisch, so existenziell!

00:17:14: Also solange alles läuft beschäftigt sich keiner damit und sobald der Atem auch nur einen stückweit stockt sind wir in einem absoluten Ausnahmezustand.

00:17:23: Wir können also sagen mal Der Widerstand ist es spannend weil es sowas essentiell ist.

00:17:28: Zwei Sachen dazu noch mal.

00:17:30: Wir können mittlerweile unglaublich gut, also wir nicht aber die neurofunktionellen Neurophysiologen können unglaublich Gut messen.

00:17:39: wenn du jetzt Menschen hast Die Regelmäßig wie so eine zähne putze zähneputzen Routine immer für ein halbes Jahr dann ja diese Art und Technik ein paar Minuten Viertelstunde pro Tag ein paar Mal in der Woche nutzen Dann sehen wir in unserem Gehirn sogar das bestimmte Areale sich vergrößern, dass sogar die Zellen mehr werden.

00:18:04: und da sind genau diese diese Anteile, die nicht fürs Gedankenkreisen grübeln, stresszuständig sind sondern die eher so für das Spüren verlangsamen hineinfühlen zuständig sind.

00:18:18: Wir können es sogar messen und dennoch wir können uns ja mal outen.

00:18:22: Wir wollten in unseren Unternehmen sehen immer noch.

00:18:25: dabei haben wir unseren Mitarbeitern angeboten zweimal in der Woche Atemtraining zu machen angeleitet stille Pause haben wir das genannt.

00:18:34: Ich sage ganz offen, wir sind schräflich gescheitert.

00:18:38: Wir haben keine Akzeptanz erreicht auch wenn ich mit meinen Patientinnen spreche über das Atmen.

00:18:45: Es scheint irgendwas in uns zu sein, dass auch ein Widerstand auslöst.

00:18:48: Will ich mich da wirklich drauf einlassen?

00:18:51: Das ist natürlich ein Weg zu sich selber.

00:18:54: Genau!

00:18:54: Und

00:18:55: der Weg zu dich selbst ist immer schwierig.

00:18:58: Also das haben wir ja wohl in einem Jahr hier sehr gut gelernt.

00:19:01: bei Zuviel Das ist zu viel.

00:19:03: Und ich glaube ehrlich gesagt, ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen Lars!

00:19:06: Ich würde sagen wenn wir nicht über das Mentale kommen dann ist der Weg... Dann ist sich mit dem eigenen Atem zu beschäftigen nicht der Weg zu sich selber sondern es ist das selbst.

00:19:18: also so unmittelbar kommst du gar nicht mit deinem Selbst in Kontakt.

00:19:21: nur dass wir das gar nicht... Es hat da nicht mehr viel mit Sprache zu tun.

00:19:24: und irgendwie spüren wir das wenn wir uns mit unserem eigenen Aten beschäftigen Wir mit uns selbst so tief wie das sonst kaum ein anderer Weg ist in Kontakt sind und dass es nicht immer angenehm.

00:19:38: Ich finde manchmal meinen Arten auch stressend, weil wenn ich zum Beispiel jetzt mit jemandem in einem Raum schlafe und ich atme lauter – also ich habe schon lauteren Arten – dann stresst mich das extrem und dann konzentriere ich mich zwar auf meinen Arden aber nicht so wie es sollte sondern ... versuche ich den irgendwie ruhig zu stellen.

00:20:02: Und das macht es ja noch viel schlimmer, also dann komme ich so richtig in Strauch hin und dann kriege ich noch weniger Luft... ...und dann krieg' ich noch mehr Stress.

00:20:08: Also das ist halt auch extrem!

00:20:10: Dich wär ne getrennte Schlafzimmer besser lasse.

00:20:13: Aber das melde ich dann ja auch wieder nicht.

00:20:14: Das is ja dann auch wieder schlecht weißt du?

00:20:18: Also von daher aber es ist so interessant wie diese dann was weiß ich gezwungenere Atmung dann wieder Stress verursacht weil letztendlich Atmung kann doch auch einfach Stress und Angst tatsächlich reduzieren, also es funktioniert ja einfach.

00:20:35: Selbstverständlich nur... Es geht darum wie findest du den Einstieg?

00:20:39: Also es wäre jetzt mal spannend wahrscheinlich zufällig in bestimmten Situationen.

00:20:44: Spürst Du deinen Atmen alles angenehm?

00:20:46: Spürt Du Deinen Atmen was angenehmer ruhig?

00:20:49: Und wer ist natürlich spannend erstmal ohne Abentechnik?

00:20:52: Was wären das für Situation bei Dir?

00:20:55: Das wär natürlich ein schönes Vehikel wenn Du das so rausfiltern könntest und so einen Einstieg drüber findest, gibt's denn solche Momente bei dir?

00:21:04: Wo ich meinen Atem gut finde.

00:21:06: Und angenehm wo er schön fließt, was heißt zu mensch?

00:21:11: Ich spüre mein Zwergfeld runter wie es geht, ich spür wie die Rücken sich schön frei bewegen.

00:21:17: Es ist angenehmen...

00:21:19: Wenn ich wirklich frei atmen kann beim Sport Obwohl ich ja in Bewegung bin also ich tu was Vor allen Dingen der ist ja dann auch nicht im Ruhemodus, sondern verstärkt da.

00:21:32: Aber das spüre ich Ihnen, da geht er tief rein oder da atme ich... Da atmere ich zum Beispiel bewusst tief ein und hole mir die Luft tief rein damit der Sport funktioniert z.B auf dem Laufband oder so.

00:21:42: Also ich laufe ja nicht schnell, sondern ich gehe eher weil ich Steigungslauf mache beim Sport.

00:21:49: Da atmle ich sehr bewusst ... dann nehme ich auch zum Beispiel zwei Artenzüge und zwei wieder raus.

00:21:55: Also das ist so, ne?

00:21:57: Das ist immer.

00:21:57: irgendwie habe ich mal so eine Technik da mir angeeignet beim Laufen vor allen Dingen... aber da atme ich sehr bewusst und spüre es auch.

00:22:04: oder wenn ich in Sonne...wenn ich wirklich mal...und das passiert ja bei mir super selten dass ich in den Entspannungsmodus komme bin ja doch immer sehr aufgeregt und viel hier und da und komme schlecht zur Ruhr.

00:22:15: Es wird auch wieder besser.

00:22:17: gerade du hast eben noch vor der Folge zu mir gesagt Ich wirke heute aufgeräumt da und ich merke auch wie gerade sehr viel Stress aus den letzten Wochen von mir abfällt, weil einfach grade entscheidende Sachen wieder passieren.

00:22:29: Und weil ich mich bewusst vor Einflüssen gerade extrem geschützt habe die... Ich eigentlich wieder dachte ich muss sie machen und ganz klar gesagt hab nein und deswegen kann ich mich jetzt auch dann wenn ich dann zur Ruhe komme um jetzt wieder zum Punkt zu kommen wieder auf die Atmung besser einlassen.

00:22:47: Und das ist dann, wenn ich wirklich mal so einen ruhigen Moment ... letztens habe ich es gemerkt.

00:22:51: Da hatte ich alles fertig nach dem Umzug zum Beispiel.

00:22:54: Ich hatte alles erledigt und musste jetzt nicht noch eine Fahrt machen.

00:22:57: Da hab' ich mich auf mein Bett gelegt in den stillen Raum.

00:23:00: Da habe ich einfach nur hingelegt und habe gedacht So!

00:23:03: Dann hat ich offen manifestiert dass ich wieder besser schlafe und alles.

00:23:06: Also ja, das klappt noch nicht hundertprozentig aber da habe ich mich immer wieder auf die Atmung konzentrieren können.

00:23:12: Klappt dann schon.

00:23:13: Übrigens glaube ich viel mehr Fokus nicht auf das Einatmen, sondern auf das Ausatmen legen sollten.

00:23:20: Also ich nehme das so wahr eine Gesellschaft wo wir immer ständig so Schreckmomente haben, einatmen und beziehungsweise dass es so heißt amtiv einatman.

00:23:33: Ich glaube es geht vielmehr um das ausatmen.

00:23:35: also feinstofflich oder im übertragenen Sinne müssen wir die Dinge erst mal frei werden von den Dingen Im ganz wörtlichen Sinne, nur eine Lunge die vollkommen komplett leer ist kann vollständig einatmen.

00:23:51: Und nur wenn wir vollständigeinatmen können, können wir vollständig neue Energie aufnehmen und deswegen ist die Ausatmung so wichtig und die Aus Atmung.

00:23:58: bei diesem ganzen zentralen Nervensystem Thema zahlt die AusAtmung nochmal deutlich mehr ein auf den Parasympathikus als die Einatmungen.

00:24:07: Ich möchte noch eins sagen, was mir aufgefallen ist.

00:24:09: Nämlich dass du ja gesagt hast wo ich es gut spüren kann bei meinen Sport und bei meiner Bewegung.

00:24:14: wenn ich jetzt an meine Yoga-Lehrerin Simone denke Und wir hier mitunter eben dann auch asanas körperliche Übungen machen Ist ein Satz den ich immer höre Denk an die Atmung schau das die atmung fließt Und das heißt, der Einstieg über das Körperlöche.

00:24:34: Ich konzentriere mich erst mal beim Yoga.

00:24:36: wie stehen meine musklenen Rauben bei dir?

00:24:38: Wie mache ich da das?

00:24:40: Der Einstiege über das Körperliche ist vielleicht gar nicht so ein Verkehr, dass sich da das bewüsste Spüren kommen.

00:24:46: und was macht dann meine yoga-lehrerin Simone am Ende der körperlichen Übungen?

00:24:51: Dann wechseln wir über, dass wir den Körper gar nicht mehr so haben sondern wechselt über, oder ausschließlich nur noch das Atmen spüren, aber zunächst ja auch eigentlich über das körperliche Spüren.

00:25:06: Wie spürt sich der... wie spürts ich das atmen?

00:25:09: Da sind ja auch Muskeln!

00:25:11: Wie spürt sich das an?

00:25:12: also per se ist es kein...wär das eine Kraftquelle für dich, per se wäre das schon ein guter gutes Einstiegsmoment.

00:25:21: Ich glaube wenn ich jetzt ein bisschen zur Ruhe komme werde ich mich dem auch mal irgendwann annehmen können.

00:25:26: Vielleicht müssen wir halt auch irgendwie mal eine Session machen nochmal.

00:25:29: Jetzt hat der Lars aber wirklich ein bisschen geschmollend geguckt, so'n bisschen... Schade dass wir noch nicht im Videopodcast sind.

00:25:37: dieser Blick der war jetzt herrlich Lars!

00:25:39: Ja aber bald gibt's uns ja... Kann

00:25:41: ja nichts dafür lieber Lars das Atmen wichtig ist

00:25:44: Aber bald wird man auch einfach diese Blicke sehen.

00:25:48: Leute, das wird auch amüsant, wenn hier manchmal die Blickel fallen?

00:25:51: Das ist schon spannend!

00:25:54: Mir ist schon bewusst ... Ich war an dem Punkt, wo ich es konnte nicht so, dass ich das noch nie konnte.

00:26:00: Na ja und das Spannende ist ja wie Christian gesagt hat Wenn wir wirklich uns mehr in die Balance bringen wollen Dann reicht eine, und da sage jetzt mal ganz bewusst nur Atemarbeit Beschäftigung mit dem Atem dreimal die Woche für zehn Minuten oder einmal am Tag für zwei Minuten.

00:26:17: Das ist schon, das hat einen sofortigen Impact.

00:26:22: und das Schöne am Atem ist er ja immer da.

00:26:24: Er ist einfach immer, immer ...

00:26:26: Er ist nie

00:26:27: weg!

00:26:27: Immer da.

00:26:28: Christian gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse über Atemtraining?

00:26:32: Ja, da gibt's mittlerweile ganz viele harte Fakten wo wir eigentlich dann auch nicht mehr umhinkönnen.

00:26:47: Wir akzeptieren, dass du kannst zum Beispiel vielleicht von dem Artenträmer, der die New Yorker dann zum Schluss trainiert hat, erzähl mal von dem?

00:26:58: Es gab in den ich glaube vierziger Jahren einen Mann, der sich sehr mit Atmung beschäftigt hat, er hat sich sehr für Chormusik interessiert und hat sich vor allen Dingen sehr mit der Ausatmung beschäftigt und er hat seine Chöre dahingehend trainiert, dass sie eine andere Ausartimtechnik hatten.

00:27:17: Und das ging soweit, dass diese chöre ständig Preise gewonnen haben.

00:27:20: Das ging so weit, dass die Metropolitan Opera ihn engagiert hat damit Opernsänger in New York trainiert und daraufhin ist dann ein Lungenarzt auf ihnen aufmerksam geworden.

00:27:32: Und hat ihn gefragt, ob er nicht mit seinen Patientinnen und Patienten mal arbeiten könne?

00:27:36: Weil das sein sozusagen medizinisch gesehen hoffnungslose Fälle.

00:27:40: Das hat der auch gemacht und tatsächlich hatte es unmittelbare Wirkungen bei den Patientinnen die Lungen krank waren.

00:27:46: Die haben also klassisches Pranayama also Atemtechniken aus dem Yoga angewandt.

00:27:52: nur dass er einerseits selbst dass wahrscheinlich so ein Fisch, der im Wasser schwimmt.

00:27:57: Der weiß in der Regel nicht, dass er im Wasser schwimmt.

00:27:59: also er hat das wertvolle seiner Techniken gar nicht richtig erkannt.

00:28:03: einerseits und zum zweiten war es dann aber so, dass die ganz große Ärzteschaft eine ganz große Community von Ärzten sich dagegen gewandt hatten gesagt hat das ist Chalaternerie was er macht und so sind.

00:28:15: am Ende wissen wir nur noch dass er eben sowohl Sänger als auch diese Patientinnen und Patienten gekocht hat.

00:28:22: ganz genau, glaube ich, wissen wir nicht mehr wie.

00:28:24: Das müsste man jetzt wirklich noch mal heraustrüffeln.

00:28:28: und das Spanne ist eben da beschäftigt sich ein Mann mit dem Atem, mit nachweisbaren Erfolgen und eine Ärzteschaft sagt, dass kann nicht sein du bist ein Scharlatan.

00:28:41: Aber Gott sei Dank ist es auch schon wieder länger her und Gott sei dank haben wir jetzt wirklich breite viele Daten wie Die vor allem beschrieben auf unseren Nervensystemeinsatz.

00:28:51: Hier selber bei Valliara machen sie jetzt auch noch mal, wir haben jetzt eine Gruppe an Führungskräften ausgewählt die

00:29:00: kriegen

00:29:01: zwei Mal pro Woche Artentraining unter Anleitung Pranayama und kriegen am Anfang in der Mitte nach sechs Monaten einen Set von Testdiagnostik um zu sehen wie zahlt es in meinem Befinden ein?

00:29:19: und vor allem aber auch, wie zählt das ein?

00:29:22: Wie ich mit meinen Mitarbeitern im Team umgehe verändert sich was.

00:29:26: Um eben nochmal weiter einfach zu zeigen, auch anderen zu zeigen Es ist nicht einfach der hergelabere oder etwas gefühltes sondern es ist etwas wo's seit zwei, dreitausend Jahren in Indien Hypothesen gibt, die haben ja nur beobachtet und haben Modelle aufgebaut.

00:29:52: Und dass wir jetzt sagen können diese Modelle... Wir können es messen!

00:29:57: Wir können das zeigen, bis auf die Zellebene oder den Bodenstoff runter können.

00:30:03: Wir zeigen wie dieses Atem auf unser Befinden einzahlt.

00:30:08: Genauso wie wir zeigen können, dass eine Rückenschule verhindert, dass du einen weiteren Bandscheibenvorfall kriegst.

00:30:14: Ja Simone, erzähl uns doch mal was für Übungen würdest du denn empfehlen?

00:30:19: Für Anfänger die du jetzt so mitgeben

00:30:21: kannst.

00:30:21: Die aller einfachste Übung ist und die ist wirklich easy den Atem beobachten also wenn man feststellt oh irgendwie geht es mir gerade nicht gut den atem ausschließlich einfach nur ganz neugierig in sich hinein zu blicken und zusammen was macht mein Atem?

00:30:34: grade wie tief fließt der ist der stockend.

00:30:38: atme ich länger ein als aus?

00:30:40: so einfach nur beobachten denn was der atom wirklich mag ist beobachtet werden.

00:30:45: Der Atem liebt es, beobachtet zu werden und in dem Moment wo der beobuchtet wird, wird er automatisch ruhiger und langsamer.

00:30:52: also das wäre wirklich die allererste alle einfachste Übung ohne technik ohne irgendwas einfach nur in anfangen strichen zu gucken.

00:30:59: was macht denn mein atem gerade?

00:31:01: Aha hallo atom da bist du ja okay.

00:31:02: dann gucke ich mal wie fließt du denn?

00:31:04: Und das kannst du natürlich eine halbe sekunde machen dass kannst du fünf minuten machen das kannst Du noch länger machen und dann gibt Es schon Eine zweite.

00:31:12: dann vielleicht etwas fortgeschrittene Übung wäre dann sehr bewusst, aber dafür muss ich schon auch einigermaßen in der Ruhe sein.

00:31:19: Sonst wird es hektisch und ich sage meinen Schülerinnen und Schülern immer Atem ist ein Tanz und keine Militärparade.

00:31:26: also sollte wirklich spielerisch sein und bleiben.

00:31:28: an dem atem sollte man nicht ziehen Dann zu gucken ob man es schafft länger auszuatmen als einzuatmen Und die Einatmung aber nie auf Kosten des längeren Ausatems verkürzen.

00:31:40: Und das kann man unterstützen mit Zählzeiten.

00:31:41: Du könntest also sagen, ich atme drei Zähelzeiten ein und vier Zählezeiten aus.

00:31:46: Du kannst dann auch irgendwann fünf oder sechs Zehlzeite ausatmen.

00:31:50: Wenn das gut klappt, gibt es unendlich viele andere.

00:31:53: Das kann ich ja mal zu einem anderen Zeitpunkt erzählen aber das sind wirklich Basics die jeder gut beherrschen kann.

00:31:59: Wir machen beim Videopodcast nochmal eine Folge wo du mich dann atmen lässt.

00:32:04: Ich

00:32:05: weiß, ich weiß.

00:32:06: Deswegen sage ich es direkt, weißt du?

00:32:08: Und damit sind wir schon am Ende der Folge.

00:32:10: Am Ende einer überaus interessanten...ich nenn's jetzt ersten Staffel.

00:32:15: Das hat sehr viel Spaß gemacht.

00:32:16: Mir bleibt am Abschluss zu sagen, unser Atem beeinflusst unseren Nervensystem unmittelbar.

00:32:22: Bewusstesatmen ist ein kostenloses Werkzeug für mehr Ruhe.

00:32:27: Medizin und Yoga ergänzen sich an dieser Stelle erstaunlich gut ganz im Gegensatz zu den vierziger Jahren wo der als Scharlatan betitelt wurde.

00:32:35: Und kleine Veränderungen können große Wirkung entfalten.

00:32:37: Manchmal braucht unser Körper keine neuen Antworten sondern nur einen bewussten Atemzug.

00:32:45: Das ziehe ich jetzt so durch.

00:32:46: Ich werde es jetzt so mit diesen Weisheiten am Ende durchziehen, ich habe sie irgendwie für mich entdeckt.

00:32:51: Suche mir immer einen Satz raus!

00:32:54: Ich glaube das trifft's dann auch.

00:32:55: Der

00:32:55: Knienbeut vor dir.

00:32:59: Also ich bedanke mich recht herzlich.

00:33:01: Vor allen Dingen möchte ich aber auch einfach ein Riesen Dankeschön vor allem an euch und auch an Valera sagen... für diese Unterstützung, für die Möglichkeit das zu machen.

00:33:10: Und die Patientinnen und Patienten beziehungsweise Menschen?

00:33:13: All die Menschen, die bereit sind sich hier hinzustellen, zu sprechen ihre Geschichten zuteilen.

00:33:19: und vor allem bedanken wir uns bei euch da draußen, die uns immer hören.

00:33:24: und ja ihr müsst jetzt leider ein paar Wochen drei vier Wochen auf uns verzichten.

00:33:29: dafür kommen dann zurück mit unseren Gesichtern Mitbild, Mitschirmtonen und darauf freue ich mich Ganz, ganz toll.

00:33:37: Wir freuen uns auch wenn ihr uns nochmal bewertet und folgt abonniert die Glocke drückt dann.

00:33:42: sonst sage ich danke an euch beiden und bis bald!

00:33:45: Bis bald

00:33:47: Lars.

00:33:48: Anlaufstellen und Hilfsangebote rund um das Thema seelische Gesundheit findet ihr natürlich in den Show-Notes Und wenn es euch gefallen hat dann lasst doch gerne mit der Bewertung da oder drückt die Abo GlocKE Dann verpasst ihr keine Folge mehr wurde dir präsentiert von Valle

00:34:21: Arra.

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