Manchmal reicht ein Blick, um zur Ruhe zu kommen

Shownotes

Im Düsseldorfer Kunstpalast wird jetzt vor Gemälden nicht mehr nur erklärt, sondern geschwiegen und geschaut: „Visual Arts Yoga" verbindet Kunstbetrachtung mit Augen-Yoga.

Lars Tönsfeuerborn, Simone und Dr. Christian Utler sprechen darüber, was bewusstes Sehen mit unserem Nervensystem macht, warum Kunst dabei mehr Werkzeug als Inhalt ist. Ob das nur ein hübscher Trend ist oder wirklich beim Runterkommen hilft?

Akute Hilfe Notruf 112 – bei akuter Lebensgefahr sofort wählen. Telefonseelsorge: 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 (kostenfrei & anonym, rund um die Uhr erreichbar) Chat-Beratung: www.telefonseelsorge.de

Suizidprävention Nummer gegen Kummer (für Kinder & Jugendliche): 116 111 Hilfetelefon Depression: 0800 – 33 44 533 Infos & Hilfsangebote: www.suizidpraevention-deutschland.de

Psychische Gesundheit allgemein www.valeara.de – Infos zu Kliniken & Therapieangeboten www.deutsche-depressionshilfe.de www.psychenet.de – Informationen zu psychischen Erkrankungen & Hilfsangeboten

Für Angehörige Nummer gegen Kummer – Elterntelefon: 0800 – 111 0 550 Austausch & Infos: www.familiencoach-depression.de

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00:00:03:

00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Zu viel der Mental Health Podcast.

00:00:18: Mein Name ist Lars Tunz Feuerborn Und ich darf heute meine beiden Co-Hows zwar wieder begrüßen, hallo Simone Hallo

00:00:25: Lars

00:00:26: Hallo Christian

00:00:27: Hallo Lars

00:00:28: Ich freue mich dass wir jetzt mit Bild hier zusammenkommen.

00:00:32: Jetzt können die Leute endlich unsere Blicke sehen Wie wir uns gegenseitig immer wieder zuwerfen zwischendrin.

00:00:38: Ja, wie geht's euch?

00:00:40: Gut geht es mir!

00:00:41: Mir gehts gut ja.

00:00:43: Geht's dir auch gut?

00:00:43: Mir geht's auch gut.

00:00:44: und dir Christian?

00:00:46: Ich habe bei den Blicken schon überlegt ob blicke töten können.

00:00:49: bei uns glaube ich nicht.

00:00:50: Und nein...

00:00:50: Wir leben unsere Blicke.

00:00:52: Wir

00:00:52: lieben unsere blicke, wir wollen ja gar nicht töten.

00:00:54: aber blick ist schon eine gute Überleitung Christian.

00:00:56: Fast

00:00:57: Finde ich.

00:00:57: Perfekt!

00:00:58: Das ist eine sehr gute... Und völlig spontan hier.

00:01:00: Völlig,

00:01:00: ja genau.

00:01:01: Gar

00:01:01: nicht eingeübt.

00:01:03: Ja ihr von Valera habt momentan ein Projektnam im Kunstpalast Düsseldorf und man stelle sich vor, man steht vor einem Bild und startet es einfach an, nicht um es zu verstehen sondern um in sich selber reinzuhören.

00:01:19: So habe ich mir das notiert.

00:01:22: Ihr wollt heute mit mir über Visual Arts Yoga sprechen?

00:01:27: wovon ich absolut keine Ahnung habe und ihr mich jetzt mal ein bisschen aufklären könnt.

00:01:33: Was ist Visual Arts Yoga?

00:01:35: Und was unterscheidet es von einer klassischen Museumsführung?

00:01:40: Wer fängt an?

00:01:42: Du hast es konzipiert, Simone.

00:01:44: Und wir versuchen den Lars zu verführen!

00:01:47: Wir versuchen

00:01:48: den Lass zu verfüllen, okay.

00:01:50: Kurzes Web-Up zu Kunstpalast & Valiara.

00:01:54: Das ist unsere zweite Kooperation mit dem Kunstpalast, wir haben uns vor anderthalb Jahren kennengelernt und hatten eine gute Partnerschaft anlässlich der Ausstellung Mama.

00:02:05: Und dann haben wir ein weiteres Mal die Köpfe zusammengesteckt und haben überlegt was könnten wir denn ein weiterer mal machen?

00:02:11: Und dabei ist uns im gemeinsamen Brainstorming die Idee gekommen zu Visual Arts Yoga.

00:02:17: Das spielt rein, dass der Kunstpalast ... Also einerseits Kunstpalas und Valéara ist eine Partnerschaft, die einfach wirklich gut funktioniert.

00:02:25: Weil Partnerschaften leben davon, dass sich Menschen verstehen.

00:02:27: Und alle handelnden Personen auf beiden Seiten verstehen sich ganz wunderbar.

00:02:32: Und das Zweite ist aber, dass dieser Kunstpalass mitgekriegt hat, dass ich sehr viel mit Yoga unterwegs bin Und wir natürlich insgesamt als Valleara auch viel mit Yoga machen und einfach sagen, Yoga ist eine der gängigen guten Formen für Prävention.

00:02:50: Es gibt viele andere.

00:02:51: Wir aus verschiedensten Gründen verfolgen halt Yoga weil irgendwie muss man sich ja auch entscheiden.

00:02:56: Wir können ja nicht alles auf einmal machen.

00:02:58: also es ist Yoga.

00:02:59: Dann haben wir überlegt könnten wir mit dem Thema Yoga- und Kunstpalast genauer Augen und KunstPalast etwas anbieten?

00:03:10: Yoga im Museen gibt es häufiger.

00:03:14: Ich weiß noch, ihr habt normale Yoga-Sessions gemacht?

00:03:16: Ja genau!

00:03:17: Die machen wir dieses Jahr auch, die bieten wir auch an.

00:03:19: damit gehen wir schon in die Werbung der erstes jetzt im August.

00:03:21: das ist halt normales Yoga wobei das tatsächlich wirklich original wahre normale Yoga ist.

00:03:30: ein ganz anderes Yoga und darum geht's in diesem Führungsformat dass wir jetzt begonnen haben laufen wird.

00:03:39: Das heißt, wenn also diese Folge wird voraussichtlich jetzt im September laufen?

00:03:43: Wir sind ja jetzt gerade noch im Anfang August.

00:03:48: Dann haben wir oder haben auch die Leute noch die Möglichkeit... Ja

00:03:51: ganz lange!

00:03:51: Also das ist eine Sache, die ist bis jetzt so extrem erfolgreich angelaufen, also fast alle Führungen, die angeboten wurden im Netz sind auch schon ausgebucht.

00:04:01: Das wird weiterlaufen, dass wird auf jeden Fall weiterlauchen.

00:04:04: Eigentlich

00:04:04: erst mal ein bisschen Ungewöhnliches Konzept.

00:04:08: War das vorher auch schon eine Sache, die bekannter

00:04:10: ist?

00:04:10: Das was wir machen ist tatsächlich wirklich neu und einzigartig weil wie gesagt Yoga also Asanas vor einem Ruhmens, das gab es schon in verschiedenen Museen.

00:04:21: Was wir machen zielt ab auf Neurologie, Neurobiologie des Zusammenspiel aus Atem, Wahrnehmen, Seelen erkennen Entspannung, Körperbewegungen.

00:04:32: Also etwas ... Ich würde es gleich noch mehr ausführen aber ich würde sagen der Oberbegriff ist vom Sehen zum Erkennen.

00:04:40: Würdest du das auch?

00:04:40: So würdest du den Oberbegriff... Ah Christian!

00:04:43: Das einer der Blicke die wir angekündigt haben ganz am Anfang.

00:04:47: jetzt kommt der Konter von Christian.

00:04:49: Ich will nämlich nur mal hören was hast Du denn gedacht als Du das erste Mal vor dem Konzept gehört hast?

00:04:54: warst Du sofort Intu oder durfte Simone ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten?

00:05:00: Wir haben uns ja schon vor dem Kunstballast viele Gedanken gemacht, wie gehen wir mit uns selber um als Mitarbeiter und wie gehen weh mit unseren Patienten um.

00:05:12: Was sind die verschiedenen Vehikel?

00:05:14: Dass wir unsere Balance verbessern unser Gleichgewicht und ein Vehikel ist eben unsere Wahrnehmung, wir nehmen ja über ganz viel verschiedene Sinne wahr.

00:05:26: Über die Haut, über den Geruch, über das Tasten und über das Hören aber eben auch über die Augen.

00:05:33: mitunter ist es so dass wir und das wissen wir dass wir Dinge wahrnehmen vielleicht verzehrt falsch verbogen und wenn wir unsere Wahrneehmung verändern verändert sich vielleicht auch unsere Haltung unserer Einstellung unser bewegen in der Welt und insofern ist es natürlich für uns ein unglaublich spannendes Vehikel.

00:05:58: Am Anfang standen wir alle miteinander ein bisschen schwer davor, wie geht's denn in die Umsetzung?

00:06:04: Und jeder, der das mal selber gemacht hat wird spüren dass es nicht nur in der Führung selbst die Wahrnehmung verändert sondern auch nachhält.

00:06:17: Ich habe zum Beispiel vor vierzehn Tage das gemacht.

00:06:19: Ich hab weiter einen Ah-Effekt, der mich feiner sensibler macht.

00:06:26: wie nehme ich selber Dinge wahr?

00:06:29: Aber vielleicht möchtest du noch ein bisschen beschreiben.

00:06:31: Das wäre nämlich jetzt meine Frage.

00:06:34: Wie läuft das ab erst mal?

00:06:37: Es ist eine Führung!

00:06:38: Wie lange geht ne Führungen?

00:06:40: und ja... wie läuft die Ab vom ersten Bild bis zum letzten?

00:06:45: Wir gehen durch die ständige Sammlung, es ist eine Führung von circa neunzig Minuten.

00:06:50: Und wir haben sieben Stationen und bei diesen Stationen nehmen wir die Kunst immer als Sprungbrett um Wahrnehmung zu schulen oder um ... na ja, um Wahrnehmungen zu schulen und auch in den Selbstkontakt zu kommen.

00:07:05: Das vielleicht so ein etwa Bild zu bekommen.

00:07:10: Yoga, so wie wir es im Westen kennen.

00:07:11: Also Asanas also diese Übungen auf der Matte – das ist etwas, dass ist ungefähr hundertzwanzig Jahre alt.

00:07:17: Yoga ist tatsächlich viertausend Jahre alt wahrscheinlich sogar noch älter und den Original historischen Yoga hat der Körper überhaupt nicht interessiert.

00:07:25: Es ging um Geist und es ging um Atemarbeit.

00:07:28: Es gingen um Erkenntnisgewinn und um Transformation.

00:07:31: Das war über Jahrtausende das was Yoga wollte.

00:07:34: Was über die Jahren als sozusagen festes, feste Clusterdisziplin dazugekommen ist einmal die Körperübung, so wie wir es kennen Asana.

00:07:42: Pranayama Atemarbeit haben wir hier auch schon gemacht oder erzähle ich ja auch ganz häufig drüber und Meditation.

00:07:49: das ist ein Dreiklang aus sozusagen Yoga Disziplinen Die alle darauf angelegt sind uns in die Entspannung zu bringen.

00:07:59: Die Entspankungen ist im Yoga aber nie der Selbstzweck!

00:08:01: Die Entspannung dient immer dem genaueren Wahrnehmen, dient anders wahrnehmen, weil nur wenn wir in der Entspannung sind können wir Dinge möglicherweise so wahrnehmend wie sie wirklich sind und nicht wie unser Hirn uns erzählt dass Sie sind.

00:08:17: Wenn wir kurz vorm Einschlafen sind werden wir nicht wirklich wach-und präzise sein.

00:08:21: Sind wir im Kampfmodus werden wir die Dinge auch verzerrt sehen.

00:08:25: also Yoga zielt darauf ab über verschiedene Techniken und diese drei Cluster Körper Atem Geistarbeit dienen dazu in einen Zustand zu bringen, mit dem wir in einem guten Selbstkontakt sind.

00:08:38: Also wirklich wahrnehmen können was nämlich da jetzt wirklich war und auch ein Stück weit die Geschichten, die wir uns ständig selbst erzählen, wahrzunehmen.

00:08:47: also so Glaubenssätze.

00:08:50: Wir alle haben Glauben-Sätze Und sehr häufig hören wir diese Glaubenzsätze ohne Zu merken dass es Glaubendssätze sind.

00:08:58: aber wenn ich mich selbst dabei beobachte wie Ich einen Glaubenschatz habe oder sage ach das ist wieder ein Glaubend Satz.

00:09:05: Bei der Situation waren wir kürzlich wieder, das Zeugenbewusstsein erinnert sich.

00:09:11: Wenn ich diesen Satz beobachten kann... Ich bin zu dick!

00:09:18: Wer ist denn dann dieses Ich?

00:09:20: Und wer ist dann zu

00:09:21: dick?!

00:09:24: Also spannende Fragen und so.

00:09:28: Aber solche Fragen können wir nur auf solche Fragen kommen wenn wir in einer Entspannung sind.

00:09:35: Verkürzt gesagt, geht's in diesem Yoga?

00:09:37: Also ich führe oder mit mir drei vier andere Geiz.

00:09:41: Wir führen durch diese Sammlung und machen einen Web-Up über Yoga Philosophie.

00:09:46: ein bisschen also einmal zu erzählen was ist denn eigentlich das Original Yoga und nicht das Yoga so wie wir es heute kennen?

00:09:51: nochmal Es geht nicht um Lululemmen, es geht nicht darum im Kopfstand oder in die Krehe zu kommen.

00:09:55: Das geht nicht daran besonders dehnbar zu sein.

00:09:57: Das interessiert den historischen Yoga überhaupt nicht.

00:10:01: Also ich bin ohne Mathe.

00:10:03: Ohne Mathe, du brauchst auch keine... Du kannst kommen, komm erst Joa!

00:10:07: Ja okay.

00:10:08: Genau und dann gehen wir durch die Sammlung und es gibt verschiedene Stationen und an diesen verschiedenen Stationen probieren wir unterschiedliche Yogatechniken aus und diese Yogatechniken sind dezidiert Yoga, sind aber im Westen halt gar nicht mehr bekannt als Yogatehniken weil wir eben nur Kopfstand krehen und Lululem.

00:10:26: verkürzt gesagt Es gibt noch andere Marken, das gibt nicht nur Lululen.

00:10:30: Du hast gesagt, es gibt sieben Stationen.

00:10:32: Das heißt das sind auch nur sieben Bilder.

00:10:34: oder sind an den Stationen mehrere Bilder auf die die Leute gucken?

00:10:37: Es sind insgesamt sieben Kunstwerke.

00:10:39: Okay

00:10:40: dann haben wir diese sieben Kunzwerke.

00:10:42: Gibt es Unterschiede bei dem Kunstwerk oder gibt es Kunstwerken die sich besser dafür eignen und welche die sich schlechter dafür eignen?

00:10:50: Ja die Frage kriegen wir häufig gestellt.

00:10:52: Die Antwort ist ich wusste ziemlich genau Welche Techniken ich haben möchte Und ich hatte hundertdreißig tausend Kunstwerke zur Auswahl.

00:11:02: Also, das war nicht schwer!

00:11:04: Ja okay dann war da schon einiges los... Was passiert im Körper Christian?

00:11:09: Wenn wir ein Bild langer und bewusst beobachten statt einfach nur uns es schnell anzuschauen?

00:11:15: Ich glaube die Frage ist ein bisschen verkürzt.

00:11:20: wenn's erlaubt ist würde ich eher beschreiben was passiert in unserer Wahrnehmung, was die Simone schon anklingen lassen hat.

00:11:33: Zunächst einmal haben wir erlernt angeboren unsere vorgefertigten Mustermodelle-Netzkarten in unserem Nervensystem schon so einigermaßen als Hintergrundschleife abgebildet.

00:11:53: ZB ist da schon mal irgendwie abgebildet, was ein Baum ist.

00:11:58: Was vielleicht eine Schlange ist oder einen Käfer und eine Spinne.

00:12:02: Das finde ich dann schon ekel oder so.

00:12:04: das ist schon drin.

00:12:07: Wir sind per se oder unser Nervensystem ist relativ faul und du hast dann etwas im Blick des it looks like es ausschaut Du weißt es gar nicht ganz genau, aber bist sofort fertig.

00:12:23: Aha!

00:12:23: Das ist ein Baum.

00:12:25: oder wenn ich zum Beispiel auf Simone warte auf dem Flughafen und dann ist jemand mit Locken und dann denke ich mir aha das ist Simone obwohl das ist sozusagen... Ich lock schon ein, das ist schon eingerastet Und aus diesem Einrasten, nein das ist jetzt wirklich nicht Simone.

00:12:43: Nein das ist ja eigentlich gar kein Baum, ist es relativ schwer herauszukommen.

00:12:48: Das heißt physiologisch wollen wir die Bestätigung haben.

00:12:53: so sind wir gemacht.

00:12:54: warum?

00:12:55: weil das zentrale Nervensystem eigentlich wenig Energie aufwenden will.

00:13:00: So sind wir gemacht.

00:13:01: Das führt im Übrigen bei einigen Krankheiten so weit, dass die negieren, dass sie zum Beispiel eine Lehmung haben oder negieren das die bestimmte Fertigkeit

00:13:11: z.B.,

00:13:12: dass das Bein gar nicht da ist.

00:13:14: Warum?

00:13:15: Weil es so stark ist, dass das was ich mir vorstelle und das was sich erkenne, dass es oder sehe wahrnehme, dass dies zusammen gehört also dieses die normale Welt um aus diesem Teufelskreis, aus diesem Zirklus herauszukommen.

00:13:32: Nämlich vielleicht uns etwas zurückzunehmen.

00:13:37: ist es denn wirklich so entweder Metall ich bin zu dick oder was könnte noch sein?

00:13:43: Was ist denn noch dahinter?

00:13:45: dadurch muss sich diese Techniken zum Beispiel über Yoga, die Simone dann anwendet.

00:13:51: Es gibt sich auch andere.

00:13:53: Dadurch muss ich diese Techniken einsetzen und diese Technik machen, dass in bestimmten Gehirn Arealen, die es bei uns so gibt, zentralen Nervensystem-Arealen mehr Aktivität habe.

00:14:06: Und zwar sind das diese Areale was damit zu tun haben, dass sie fokussieren kann, überhaupt wahrnehme, was ist denn eigentlich überhaupt insgesamt los?

00:14:19: Was ist da im Raum und dass ich auf der anderen Seite aber auch sage.

00:14:24: Ich nehme zehn verschiedene Dinge wahr, aber ich erlaube mir jetzt mich nur auf eine einzige zu konzentrieren – auf eine Einzige!

00:14:33: Und natürlich wäre ich ständig abgerenkt weil dann es laut und dann ist etwas anderes.

00:14:36: oder muss ich mich wieder über diese Technik zurückholen das sich nicht nur auf die Eine Einzigen konzentrier?

00:14:44: Und in der Tat, wenn ich dann Augen aufmache, nehme ich Dinge anders wahr.

00:14:49: Ich erkenne Dinge zum ersten Mal – ich kenne vielleicht Konturen anders und Feinheiten anders – und spüre Mensch!

00:15:00: Ich kann mir die Welt sogar ein bisschen selber konstruieren.

00:15:04: Ich kann sie mir vielleicht selbst sogar machen.

00:15:08: Der Blick wird frisch?

00:15:10: Also es ist wirklich ein frischer neuer Blick jedes Mal.

00:15:13: Ja du wirst grad ganz glücklich dabei, oder?

00:15:17: Stimmt.

00:15:18: Ich merke das doch sofort.

00:15:19: Sofort grinsen, sofort höre ich ein Lachen.

00:15:24: Ja macht mich glücklich.

00:15:25: Es macht mir wirklich... Mich macht auch glücklich dass diese Techniken die wir anwenden stammen zum Teil aus dem vierzehnten Jahrhundert.

00:15:32: und die alten Yogis.

00:15:35: Er hatte natürlich kein bildgebendes Verfahren, die kannten natürlich kein zentrales Nervensystem.

00:15:41: Die waren extremst gute Beobachter des menschlichen Geistes und den Auswirkungen von Augen, also Zusammenspiel vom Augenatemkörper.

00:15:52: Sechs von neuen Augenmuskeln mit dem Parasympathikus verbunden sind.

00:15:55: Die wussten doch nicht mal, dass es den Parasymphatikus gibt?

00:15:57: Klar, wenn sie das Nervensystem ...

00:15:59: Der ParasyMPathikuss ist der, der Entspannung macht im

00:16:02: Körper.

00:16:03: Die Frage hatte ich hier nämlich noch stehen.

00:16:04: Das heißt sechs der Augenmuskeln haben die Verbindung zum Parasymprethikuss.

00:16:08: was bedeutet das konkret?

00:16:10: Es gibt vielleicht ein Nerven-System.

00:16:11: du einmal kurz.

00:16:12: Also wir haben zwei Anteile in unserem Körper.

00:16:17: eine der parasympathycus Der ist für Ruhe und Entspannung.

00:16:21: Den brauchen wir zum Verdauen, den brauchen wir.

00:16:24: wenn wir keine Feinde haben dann ist der aktiv.

00:16:28: und auf der anderen Seite gibt es den Sympathikus.

00:16:31: das ist alles was über Stress geht, was über Adrenalin geht.

00:16:35: Wenn wir glauben dass feinde da sind, wenn wir auf der Flucht sind wenn wir kämpfen wollen dann haben wir den Übrigen was passiert?

00:16:45: Wenn wir im Kämpfen sind beim Kämpfen Wenn die Popille weit wird, dann habe ich einen großen Überblick.

00:16:54: Ich kann also über euch sehen wo sind Feinde?

00:16:58: Auf der anderen Seite wenn ich in der Entspannung bin, dann wird die Popile eng.

00:17:04: was ist wenn die Popyle eng wird das Seeloch Dann kann ich fokussieren und ganz genau gucken.

00:17:09: Das ist zum Beispiel schon der erste Effekt den wir trainieren können Und eben auch andere Anteile des Parasympath oder der andere Augennerven zahlen voll ein in diese Verbindung mit diesem Entsparnungssystem.

00:17:27: Wenn wir das über die Übungen natürlich aktivieren, dann können wir uns sozusagen selber trickern und selber so aktivieren dass wir Das hat Simone ja auch mit dir schon gemacht, dass wir zum Beispiel am einfachsten über den Atem.

00:17:40: Da hab ich ja von dir gehört, den Atmen haben wir immer dabei.

00:17:42: Den haben wir in der Hosentasche.

00:17:44: Über den Aten können wir desaktivieren.

00:17:49: Also ist das Atmung Augen was war es noch?

00:17:51: und fühlen?

00:17:52: Nee

00:17:53: Körper also

00:17:54: Atemkörper.

00:17:55: aber der größte Reiz fürs Nervensystem sind es die Augen oder ist es gleich gehalten für alles?

00:18:04: und sehen zum Beispiel.

00:18:06: Na, ich würde sagen die Atmung ist Teil des autonomen Nervensystems.

00:18:12: Das autonome Nerven-System ist wie der Name schon sagt autonom macht.

00:18:15: also wir haben keinen Einfluss drauf.

00:18:18: Der Atem ist aber der einzige Teil des autonomen Nerven Systems den wir sehr wohl beeinflussen können weil wir können bewusst die atmung steuern Wir können mit unserer achtsamkeit aber auch vom Atem wieder weggehen Und dann läuft die Atmen wieder ganz normal.

00:18:29: Also die läuft immer normal

00:18:32: Unbewusst.

00:18:33: Aber sie läuft dann unbewusst, genau.

00:18:35: Und deswegen ist auf die Atmung zu gehen oder mit dem Atem zu arbeiten der schnellste Weg in die Entspannung zu kommen weil die Atmen den Parasympathikus erreicht.

00:18:46: und im Museum bietet sich es natürlich an dass wir mit den Augen vor allem aus Sinn arbeiten weil weil wir ja da vor allem sehen wenn wir jetzt vielleicht machen noch mal eine Kooperation Mit einer Oper oder mit einem Konzerthaus, dann würden wir vermutlich deutlich mehr die Ohren trainieren.

00:19:03: Oder wenn wir Skulpturen hätten dürfen wir jetzt nicht anfassen Dann hätten wir natürlich auch unseren Sinn und über die könnten wir es genauso trainieren.

00:19:11: Gibt's genau so Koppelungen?

00:19:13: Wie läuft das denn nun sozusagen mit diesem Augenjogher?

00:19:20: Guckt mir das an, ich schließe trotzdem auch mal wieder die Augen.

00:19:23: Ich fokussiere.

00:19:25: wie läuft es ab?

00:19:26: Es gibt bestimmte Übungen.

00:19:27: also wir machen Atemübungen zum Teil.

00:19:29: Wir machen aber auch Übung wo wir bewusst die Augen schließen.

00:19:32: Wo ist dann eine kurze Balance Haltung gibt weil das symbolisiert dann so ein bisschen nur Weil wir die Dinge sehen muss es nicht sein dass war es.

00:19:42: Wir halten uns aber daran fest, dass wir sehen, aha also das ist wahr.

00:19:45: wenn wir die Augen schließen und dann plötzlich ins Wackeln gekommen kommen in einer Balance Haltung symbolisiert das sehr schön unseres Jahrachtens.

00:19:52: okay sobald die Augen weg sind komme ich ins wackeln

00:19:58: kippe sofort um

00:20:00: heraus leiden wir halt so.

00:20:02: wir machen bestimmte eine Kombination aus Atmung, Kopfbewegungen, Augen schließen und so.

00:20:11: Wir sitzen also.

00:20:11: alle Teilnehmer haben die ganze Zeit diesen Hocker dabei den es im Museum immer gibt.

00:20:14: dann setzen wir uns vor ein Bild Und machen leichte kopfbewegung nehmen die Augen dabei mit und das sind alles übungen wo bisher alle Menschen gesagt haben, krass nach dieser Übung ist da wie lang dauert die vier fünf Minuten.

00:20:25: Ich nehme das Bild wirklich anders wahr.

00:20:27: ich sehe räumlicher heller mehr Details unterschiedliche Aussagen kommen.

00:20:32: Es gibt zwei schöne Beobachtungen, die uns eigentlich alle spiegeln.

00:20:37: erstens am Anfang sind alle ein bisschen angespannt aufgeregt gerade wenn es um das einführen gibt.

00:20:42: über diese neunzig Minuten werden alle ruhiger verschiedenen Besucher unterhalten sich eigentlich gar nicht mehr, jeder kommt mehr in die Stelle.

00:20:51: Also das heißt du gehst über die Zeit in so einen Fokus-Tunnel richtig rein bis mir bei dir.

00:20:58: und was zweites ist es gibt ein sehr sehr abstraktes Bild das heißt der Strand.

00:21:04: da siehst Du Wenn du das erste Mal anguckst, eigentlich nur eine blaue Himmelfläche.

00:21:09: Eine dunkelblaue Meerfläche ein bisschen grün als Rasen und dann so einen Beisch aber ist einfach eine Fläche.

00:21:20: Dann machen wir mit Simone Übungen.

00:21:23: Und in der Tat und Wir können es reproduzieren weil wir auch die Besucher danach nach befragen In der Tat Danach wenn Du hinguckst siehst du feine Wellenbewegungen in dem Meer.

00:21:36: Siehst du, wie der Sand kreuselt?

00:21:40: Siehst Du vielleicht am Himmel sogar nicht nur das blaue, sondern ein bisschen so schleier drin.

00:21:45: Warum?

00:21:46: Weil natürlich dieser Maler in seinem Abstrakten mit seinen Pinseln ja nicht nur eine Homogen wie beim Autolackieren drauf hat, sondern da ist ja ein bisschen was drin.

00:21:56: aber vorgefertigtes Bild Fläche!

00:21:59: Das ist das, was du am Anfang siehst.

00:22:03: dem Training siehst du, erlebst du dieses Bild viel plastischer.

00:22:12: Viel naturalistischer und das macht natürlich auch was in deiner Wirksamkeit.

00:22:18: Das macht etwas aus.

00:22:19: Hey wow!

00:22:20: Ich bin in der Lage mich selber zu beeinflussen, mich zu steuern und es macht ja sicherer auf der anderen Seite

00:22:27: auch.".

00:22:29: Also ich glaube, das... Ich sehe bei dir immer noch Fragezeichen auf den Stil.

00:22:32: Nee, gar nicht!

00:22:34: Ich konnte dem jetzt auch folgen.

00:22:35: Vor allen Dingen habt ihr jetzt gerade direkt eigentlich schon die nächste Frage erklärt in dem was sich für Teilnehmende verändert, spürbar auch und das ist ja das, was Christian jetzt gerade auch nochmal so erklärt hat.

00:22:46: Fragend eigentlich gar nicht mal so sondern ich finde es spannend.

00:22:49: Ich bin eher gerade im Kopf dabei dass ich denke, wann ist denn die nächste Session?

00:22:53: Weil irgendwie müsste ich's vielleicht doch auch mal ausprobieren weil spannend finde ich halt eben dieses dass sich die Wahrnehmung dann so verändert.

00:23:00: Und ich glaube, das was wo also die meisten haben bisher auch immer noch hinterher gesagt war gar ich wusste gar nicht was mich erwartet.

00:23:09: Also keiner kann sich so richtig etwas drunter vorstellen weil wir mit Yoga eben bisher nur diese Körperübungen verbinden.

00:23:17: Im Westen wird Yoga so rezipiert aber Yoga ist eben deutlich mehr deutlich reichhaltiger und hat vielmehr zu bieten als nur in Anfangstrichen Die Asanas und darauf zählen wir ab.

00:23:28: Und das in der Tat macht mich wirklich glücklich, Yoga in seiner Breite zu zeigen und auch zu praktizieren mit den Menschen.

00:23:37: Also

00:23:38: mir fällt einem Vergleich ein, der vielleicht ein bisschen überzogen ist aber es kennt vielleicht jeder ich weiß nicht irgendwann hast du ja mal vielleicht das Radelfahren gelernt und es gibt in dem einen Moment so lange du nicht Radelfahrern kannst und dann gibt's einen Moment Abdankantus.

00:23:56: Am

00:23:57: Schwimmen ist es analog, ähnlich ist es vielleicht sogar... Ich hab's für

00:24:01: den Reiten so.

00:24:02: Ja, Reiten, meine vier Kinder angucken was spannend ist das auch Lesen erst machen die ja nur einen Buchstaben zwei dann müssen sie es verbinden.

00:24:10: aber es gibt dem Moment wo die auf einmal einen Fluss haben und das ganze Wort erkennen und da sind Wow-Effekte.

00:24:18: Und im Übersetzen in kleinen Feinen können wir über das Visual Art Yoga diesen Wow Effekt dieses Erleben erzeugen und dieser Waueffekt, genauso wie du dann weißt.

00:24:32: Ich kann gerade fahren.

00:24:34: Dieser Wau-Effekt ist vielleicht der Anteil, der auch ein bisschen nachhaltig ist und der was mit uns

00:24:40: macht.".

00:24:41: Und Christian und ich sind einfach in der super, super privilegierten Situation dass wir einerseits privat für dieses Thema brennen und aber auch das jetzt umsetzen dürfen.

00:24:53: für Valiara und jetzt aber durch Visual Arts Yoga auch von größeren, sehr großen Personenkreis.

00:24:59: Das Presseecho dazu war wirklich gigantisch, war wirklich schön.

00:25:02: Und wir machen es ja nicht einfach nur weil wir sagen Wir finden Yogatoll und deswegen soll jeder andere auch Yoga machen sondern wir können ja auch aus der Wissenschaft kommen und aus unserem Kerngeschäft bei Valiarra nämlich Psychiatrie, Psychotherapie Neurology sagen das was wir da anbieten Resoniert eins zu eins mit neuesten Forschungen, was Neurobiologie Psychotherapie angeht.

00:25:28: Und es gibt auch...

00:25:30: Wie schön dass es jetzt eine Kamera gibt!

00:25:35: Mit Christian's Blicken und unser Allerbicke von daher.

00:25:41: Aber Christian, wofür würdest du das ang- Einordnendes Angebot in Prävention, in Achtsamkeitsübung?

00:25:48: oder ist es doch am Ende dann wieder nur ein Trend der sich da auftut?

00:25:53: Also Trend ist es, sagen wir mal.

00:25:55: Dann ist es ein Trend wie Simoni sagt, den es mindestens schon viertausend Jahre gibt.

00:25:59: also das ist vielleicht ein bisschen mehr als ein Trend scheint schon was gesetztes zu sein denn wir nochmal ein bisschen aus so einer verstauten Schublade wo man auch zur Rückhaltung ist herausholen und so verpacken, dass es zugänglich wird.

00:26:16: Unter uns muss man sagen in der falschen Situation eingesetzt.

00:26:20: wenn ich habe Patientinnen denke die traumatisiert sind, die sehr belastet sind wer so einen Angebot zu einem Übungsangebot nix.

00:26:33: da braucht's schon eine erste Stabilisierung.

00:26:37: Es ist eher was praktisch schon stabilisiert bin, dass ich, sagen wir mal wenn du es übersetzt machst.

00:26:46: Du hast einen Bandscheibenvorfall, Hexenschuss kann sich gar nicht bewegen dann solltest du nicht sehr dynamische Übungen machen sondern dann solltest du sehr feine vorsichtige Übung machen.

00:26:57: aber damit du auf Dauer keinen Hexen schuss mehr kriegst solltest auch andere übungen Ein Einsatz dann zu einem späteren Zeitpunkt.

00:27:10: Insgesamt ist es einfach ein Werkzeug, wie auch andere wo wir sagen du kannst übersprechen über das bewerten über was was ich kommen.

00:27:20: aber Wir müssen immer bei uns selber anfangen und müssen auch uns selber in frage stellen Was hören wir?

00:27:28: Was sehen wir?

00:27:28: was nehmen wir im war?

00:27:30: Und was hat das eigentlich mit mir selber zu tun?

00:27:32: inwieweit bin Ich auch selber ein bisschen sozusagen der Die Wahrnehmung, die windschief ist gegebenenfalls etwas beeinflussen kann.

00:27:44: So dass die Außenwelt so in mich reinkommt an der Grenze damit ich damit umgehen kann.

00:27:54: und Ich würde auch sagen Also für mich persönlich ist Selbstkontakt das was mit am ersten hilft in dem zu viel.

00:28:06: also wir alle kennen ja das zu viel Für mich persönlich und ich glaube schon auch daran, dass es für viele auch Vergültigkeit hat in den Selbstkontakt zu kommen.

00:28:16: Minimiert das zu viel?

00:28:18: Noch ein letztes Europhysiologisch in diesem Zuviel ist immer wieder bei Patienten die wir hier hatten kommst du ja in deine Grübe schleifen, dann läuft die Schallplatte durch.

00:28:32: Du fragst dich wie denken die anderen?

00:28:34: Wie so sind die Blödsomniere was ist?

00:28:37: Wie soll ich mich gestalten?

00:28:38: Das wird sowieso nichts.

00:28:40: warum bin ich auf der Welt?

00:28:41: Was ist mit meinem Leben?

00:28:43: Dieses Grübeln ist schon wichtig für uns aber wenn es eben überhand nimmt Dann sind wir gefangen und diese Technik weil wir eben fokussieren müssen Weil wir anders wahrnehmen müssen hilft uns aus diesen Grübelschleifen ein bisschen herauszukommen.

00:29:00: Wenn wir die auf Dauer trainieren, können wir sogar sagen genauso wie wenn du jetzt ins Fitness gehst und die Muskeln trainierst sehen wir das bestimmte Hirnareale, die dafür sorgen dass du aus diesem Grübeln herauskommst, die wachsen sogar!

00:29:14: Es gibt wirklich so wie Simoni vorhin gesagt hat einen Neurobiologisches Korrelat.

00:29:21: es gibt etwas was wir messen können

00:29:25: Und ich glaube, man kann da natürlich auch mehr Leute nochmal für Yoga begeistern.

00:29:31: Die jetzt nicht Bock haben auf einer Mathe zu liegen oder diese Übungen zu machen?

00:29:34: Oder was ist

00:29:35: das?

00:29:36: Also zumindest so für Atemarbeit und oder für eine Jogastunde also dann körperlicher Art die angeleitet wird von jemanden der sich sehr viel atem interessiert weil du kannst joga natürlich einfach powern und dann ist es

00:29:51: eben

00:29:52: Fitnessstudio yoga.

00:29:53: Wie gesagt, haben wir auch schon häufig gesagt kann man alles.

00:29:56: Kann jeder machen ist dann aber eben nicht der Yoga, der historisch gemeinte Yoga?

00:30:03: Deswegen muss es ja nicht schlecht sein dass man sowas macht soll.

00:30:06: jeder machen wie er will mein Yoga is anders.

00:30:08: so wie ich ihn unterrichte ist auch anders.

00:30:10: Aber das muss auch jeder für sich selbst entscheiden.

00:30:13: Was sagst du denn Leuten die jetzt einfach sagen ja das ist doch nichts mehr wie Wir gucken nur auf dem Bild hast Du deine Antwort?

00:30:20: Ich würde sagen die vielen Menschen, die wir bisher schon da durchgeführt haben.

00:30:24: Die würden alle das Gegenteil behaupten.

00:30:26: also ich würde sagen Das könnten wir auch noch erzählen Christian Wir trecken das ja auch.

00:30:31: Also wir lassen die natürlich freiwillig und anonym aber wir lassen den menschen in dieser Führung oder diese Führungen mitgemacht haben, eine kurze Umfrage machen.

00:30:40: Das werden wir dann aus und wir lassen eine Kontrollgruppe befragen also Menschen die eine normale Führungs- gehen und jetzt ein anderes Thema haben wie sie sich fühlen, wie die in ihrem Selbstkontakt sind ob die Kontakt mit dem Atem hatten usw.

00:30:53: Und das stellen wir dann gegeneinander und werden das einerseits publizieren aber sicherlich daraus auch abhängig vom Ergebnis neue Projekte entwickeln.

00:31:02: Und der Effekt ist eben, dass die Wahrnehmung eine andere wird.

00:31:08: Eben intensiver und nicht nur an den sieben Bildern sondern die gehen ja dann weiter auch durch die Ausstellung.

00:31:15: Die spiegeln die uns.

00:31:16: Man könnte es auch so zusammenfassen wie es der Direktor Herr Krämer gesagt hat.

00:31:22: So ein Museum ist ja heutzutage für viele eine Wase wo die hingehen zum Reginarieren zum einen Platz finden, der schön ist und durch das Wahrnehmungsschärfen glauben wir dass diese Oase noch ein bisschen mehr Oase wird.

00:31:44: Und es kann gut sein, dass es nicht für jeden was ist.

00:31:46: selbstverständlich also da würde ich jetzt nicht sagen hundert Prozent kriegt man nie und ich glaube den wäre jetzt auch nicht mein Anspruch weil das muss ja zu jedem passen.

00:31:56: aber Gestern nach der Führung habe ich eine SMS von zwei Teilnehmerinnen bekommen, die mir schrieben sie seien so besäelt.

00:32:03: Das war natürlich sehr schön.

00:32:05: Ja, ich glaube man muss sich halt einfach auch darauf einlassen und wenn du dich nicht frei darauf ein lassen kannst dann...

00:32:10: Und es ist halt ein sehr komplexes Thema oder wir haben wirklich schon in der Konzeption ein dichtes Konzept und das lässt sich nicht mal eben mit einem Satz erläutern.

00:32:26: Die Erfahrung, die man aber – das ist vielleicht noch ein Satz wie man beschreiben kann was da passiert ist.

00:32:31: Ich glaube die Erfahrungen, die Menschen machen können grundsätzlich mit diesen Joghartechniken, aber eben auch während dieser Führung ist hinter den Gedanken, hinter dem Karussell, was Christian gerade beschrieben hat, hinter diesem Gedankenkarussell liegt die Freiheit für uns.

00:32:47: Wieder einen Blick!

00:32:51: Wenn du es machst im Übrigen alle berichten auch, du bist danach Mühde.

00:32:58: Du bist sozusagen runtergetuned, du bist müde, du kannst nicht... Also wenn du aus der Tür gehst und dann kommt ein Feind wirst du dich deutlich kärter tun sofort den Umschalter zu machen.

00:33:12: Aber

00:33:12: das vielleicht auch noch?

00:33:13: Dass diese Führung findet immer außerhalb der Öffnungszeiten statt.

00:33:18: Das ist auch ein ganz schönes.

00:33:21: Wir laufen, ich habe immer einen Aufpasser dabei oder eine Aufpasserin.

00:33:24: Das ist ganz schön.

00:33:24: die läuft dann eben mit und ansonsten sind wir alleine im Museum als Gruppe und das

00:33:28: macht sich wirklich

00:33:30: wunderschön.

00:33:31: Also findet es vor allen Dingen auch dann abends immer statt?

00:33:33: Bisher immer kurz nach sechs.

00:33:35: Ja aber auch also...

00:33:37: Wirklich

00:33:37: schön!

00:33:40: Jetzt kriegen wir es mal hin, oder?

00:33:41: Vielleicht geben

00:33:42: wir dir eine Freikarte.

00:33:45: Du willst da nur die Freikarten haben und das merken wir jetzt schon.

00:33:48: Ich würde

00:33:48: gerne eine Gästeliste bitte.

00:33:51: Darf er die haben?

00:33:52: Kriege ich eine Freikkarte?

00:33:54: Ich glaube schon dass wir so großzügig sind.

00:33:58: Da freue ich mich aber

00:33:59: wenn wir einen bekehren wollen dann...

00:34:02: Wie können die Leute denn sich da anmelden?

00:34:04: Internetseite Kunstpalast.

00:34:06: Wir packen also Kunstpalastseite, aber wir werden den Link hier auch noch mal mit in die Show Notes packen.

00:34:12: Ja und wir könnten ja hier auch ganz spontane kleine Verlosung machen zehn Karten.

00:34:18: Dann

00:34:19: fünfmal zwei Karten.

00:34:23: jetzt weiß ich nur nicht.

00:34:23: das musst du jetzt sagen.

00:34:24: wie kommen die Leute jetzt an die Karten?

00:34:26: Und was müssen sie tun für fünf

00:34:28: Mal zwei karten?

00:34:29: ihr verlinkt diese Folge

00:34:32: sauber

00:34:33: Auf Instagram ihr postet die Folge, man kann es ja auch immer ganz gut von zum Beispiel Spotify machen oder wie auch immer.

00:34:39: Dass man einfach ein Screenshot posted von der Folge oder vielleicht eben davon erzählt Valera verlinkt, mich verlinkt und dann losen wir das aus fünf mal zwei Karten.

00:34:52: So machen wir das.

00:34:53: Spontanes Gewinnspiel.

00:34:55: Genau Teilnahmebedingungen stehen noch einmal unten in den Show Notes.

00:35:01: Okay ich mache nochmal mit.

00:35:03: Nein, ich mach nicht nochmal mit.

00:35:04: Aber ich hätte nämlich... Ich hab jetzt erst mal nicht okay könnten aber das können wir hier im Studio einfach nicht machen, aber sonst hätte ich nämlich so eine kurze Live-Probe ob man sowas hinbekommt?

00:35:13: Aber nein!

00:35:13: Das machen wir jetzt nicht Denn wir sind schon wieder fast am Ende.

00:35:17: Wir sind am Ende?

00:35:18: Ja, es ist wieder ganz schnell vergangen mit euch!

00:35:21: Wir haben uns... wir haben uns so lange nicht gesehen.

00:35:23: Aber wir uns so lieb haben.

00:35:24: Also wir haben den Lars Lieb, der hat uns manchmal nicht so liebt.

00:35:27: Doch das ist immer nur... Das ist eure Wahrnehmung manchmal.

00:35:30: Wahrnehnungen!

00:35:31: Die müssen wir schärfen.

00:35:33: Schärf mal

00:35:34: eure Wahrneehmungen

00:35:35: also wirklich.

00:35:37: Sonst letztmal auch.

00:35:38: Zickig da waren wir beide zickig als wir uns das letzte Mal gesehen

00:35:41: haben.

00:35:41: Du warst zickiger

00:35:42: Ach, das stimmt doch gar nicht.

00:35:43: Naja trotzdem war es schön mit euch!

00:35:46: Ich kann nur zum Abschluss nochmal sagen Bewusstes sehen kann beruhigen ganz ohne Vorwissen über die Kunst.

00:35:55: Ja letztendlich Augenbewegung und Nervensystem hängen enger zusammen als es uns vielen bewusst ist würde ich mal sagen.

00:36:02: Und Museen können nicht einfach nur Orte der Bildung sein sondern auch Orte Wie wir jetzt sehr langsam feststellen hier.

00:36:12: Und klar, solche Formate ersetzen keine Therapie können aber zum Beispiel ein niedrigschwelliger Einstieg sein in Achtsamkeit um in die Achtsamtigkeit zu kommen und deswegen man muss auch nicht immer im Bild verstehen um etwas davon mitzunehmen.

00:36:29: Das stimmt!

00:36:31: Und damit sind wir am Ende.

00:36:32: Danke euch schön was ich freue mich aufs nächste Mal.

00:36:38: Ich sag bis zur nächsten Woche an euch da draußen.

00:36:41: Wie gesagt, wenn es euch gefällt könnt ihr uns gerne bewerten.

00:36:44: wir freuen uns.

00:36:45: ansonsten folgt dem Podcast oder abonniert auch damit ihr keine Folge mehr verpasst.

00:36:50: und ja alle Infos wie gesagt findet ihr noch mal den Show Notes.

00:36:54: Und in diesem Sinne danke euch und Tschüss

00:36:57: Danke Lars.

00:37:01: Anlaufstellen und Hilfsangebote rund um das Thema seelische Gesundheit findet ihr natürlich in den Show-Notes.

00:37:07: Und wenn es euch gefallen hat, dann lasst doch gerne mit der Bewertung da oder drückt die Abo Glocke, dann verpasst ihr keine Folge mehr!

00:37:30: Lastens Feuerborn.

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